Thunstetten BE: Frau Opfer eines Tötungsdeliktes + Nachtrag

Veröffentlicht: 1. Oktober 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Begangene Delikte, BE, Mord, Nachtrag, Serbien
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In Thunstetten ist am Dienstagmorgen eine Frau in einer Wohnung tot aufgefunden worden. Sie wurde Opfer eines Tötungsdelikts. Die Kantonspolizei Bern hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet.

Die Regionale Einsatzzentrale in Bern ist am Dienstag, 1. Oktober 2013, um zirka 0830 Uhr alarmiert worden. Kurz darauf wurde in einer Wohnung am Johanniterweg eine Person tot aufgefunden. Im Rahmen der Abklärungen musste schliesslich festgestellt werden, dass die Frau Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist. Beim Opfer handelt es sich um eine 38-jährige Schweizerin.

Die Hintergründe des Tötungsdeliktes sind unklar. Unter der Federführung der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Dabei wurden verschiedene Spezialdienste einbezogen. Unter anderem wurde rund um den Tatort durch Mitarbeitende der Polizei eine umfangreiche Suche nach verdächtigen Gegenständen eingeleitet. Die Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin sind noch im Gang.

Quelle: kapoBE

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1. NACHTRAG:

Frau erlitt Stich- und Schnittverletzungen

Stich- und Schnittverletzungen haben zum Tod einer 38-jährigen Frau in Thunstetten geführt. Nach wie vor ist der Hintergrund der Tat unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und sucht Zeugen.

Nach dem Tötungsdelikt vom Dienstag, 1. Oktober 2013, in Thunstetten wurden am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern Untersuchungen durchgeführt. Diese haben ergeben, dass dem Opfer mit einem scharfen Gegenstand Verletzungen zugefügt worden sind, an welchen es verstorben ist.

Das Opfer war am Morgen nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen und daraufhin in seiner Wohnung tot aufgefunden worden. Die Hintergründe der Tat sind nach wie vor unklar. Im Verlauf der Ermittlungen wurde eine Person für weitere Abklärungen festgenommen. Es handelt sich dabei nicht um einen Angehörigen der Frau.

Die Polizei sucht Zeugen: Personen, welche am frühen Dienstagmorgen in der Gegend des Johanniterweges in Thunstetten Feststellungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden. Es interessieren auch allfällige Beobachtungen an den vorhergehenden Tagen. Von Interesse sind auch Hinweise zu einem unbekannten, zirka 174 Zentimeter grossen Mann kräftiger Statur mit „ungewöhnlichem“ Gang. Er trug ein Baseballcap und eine beige Jacke. Entsprechende Hinweise nimmt die Kantonspolizei Bern unter der Nummer 031 634 41 11 entgegen.

Quelle: kapoBE

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2. NACHTRAG:

Thunstetten: Nach Tötungsdelikt – Mann bleibt in Haft

Nach dem Tötungsdelikt in Thunstetten vom vergangenen Dienstag befindet sich ein 53-jähriger Mann weiterhin in Haft. Auf Grund der aktuellen Ermittlungserkenntnisse hat sich der Tatverdacht gegen ihn weiter erhärtet. Die Ermittlungen nach dem Tod der 38-jährigen Frau dauern an.

Nach dem Tötungsdelikt vom Dienstag, 1. Oktober 2013 in Thunstetten wurden durch die Kantonspolizei Bern unter Federführung der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Es wurde mehreren Ermittlungsansätzen nachgegangen und zahlreiche Personen befragt.

Aufgrund der Ermittlungen wurde noch am Tag der Tat ein 53-jähriger Mann für weitere Abklärungen angehalten. Er befand sich seither in Gewahrsam. Das Zwangsmassnahmengericht hat heute den Antrag auf Untersuchungshaft bestätigt.

Der angehaltene Mann hatte sich niemals in einer Beziehung mit dem Opfer befunden. Die Ermittlungen – insbesondere zu den Hintergründen der Tat – dauern an.

Quelle: kapoBE

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3. NACHTRAG:

Getötete Frau war als Zeugin vorgeladen

Die 38-jährige Frau, die am 1. Oktober in ihrer Wohnung im Kanton Bern getötet wurde, hätte am 10. Oktober in einem IV-Betrugsprozess aussagen müssen. Doch so weit sollte es nicht kommen.

Die 38-jährige Frau, die Anfang Oktober in Thunstetten getötet wurde, hätte in einem Betrugsfall als Zeugin aussagen sollen. Gegen den mutmasslichen Täter wurde eine Untersuchung wegen Mordes oder vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

Seit 2012 läuft gegen den 53-Jährigen ein Verfahren, weil er ungerechtfertigt IV-Gelder bezogen haben soll. In diesem Zusammenhang wurden der aus Serbien stammende Mann sowie weitere Personen einvernommen.

Am 10. Oktober hätte auch die 38-jährige Frau als Zeugin in dem Betrugsfall aussagen sollen, wie die regionale Staatsanwaltschaft und die Berner Kantonspolizei am Freitag mitteilten.

Mutmasslicher Täter bestreitet die Tat

Doch so weit sollte es nicht kommen: Die Frau wurde am 1. Oktober in ihrer Wohnung in Thunstetten mit einem Messer angegriffen. Sie erlag wenig später ihren Stich- und Schnittverletzungen.

Einige Stunden nach der Tat nahm die Polizei in Langenthal den 53-jährigen mutmasslichen Täter fest. Er bestreitet die Vorwürfe.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde auch ein Messer sichergestellt. Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin ergaben, dass es sich um die Tatwaffe handelt.

Der Ablauf der Tat sowie die Hintergründe sind noch nicht restlos geklärt. Die Untersuchungen könnten noch längere Zeit in Anspruch nehmen, geht aus der Mitteilung der Untersuchungsbehörden hervor.

Quelle: 20min

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