Im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat die Zuger Polizei am Mittwoch (24. Juli 2013) die Asylunterkunft Bösch durchsucht. Neben Betäubungsmitteln und Bargeld wurden auch 44 Mobiltelefone gefunden.

Kurz nach 06:00 Uhr umstellten Einsatzkräfte der Zuger Polizei die Asylunterkunft an der Rothusstrasse in Hünenberg. Insgesamt wurden 16 Personen – mehrheitlich abgewiesene Asylbewerber aus dem Maghreb – kontrolliert. Die Polizisten stellten diverse abgepackte Portionen an Betäubungsmitteln (Marihuana und mutmasslich Kokain und Heroin) und mehrere Hundert Franken Bargeld sicher. Zusätzlich befanden sich in den Zimmern total 44 Mobiltelefone sowie weitere elektronische Geräte und Schmuck. Die Herkunft dieser Gegenstände wird nun abgeklärt.

Es folgen verschiedene Anzeigeerstattungen an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, unter anderem wegen Betäubungsmitteldelikten, Hausfriedensbruch und Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz.

Quelle: kapoZG

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.