Kloten ZH: Mann tot aufgefunden + Nachtrag

Veröffentlicht: 9. Februar 2013 in + Artikel in den Kantonen, + Artikel mit Gefangenen, + Begangene Delikte, Griechenland, Mord, Nachtrag, SG
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Ein Mann ist am Freitagvormittag (8.2.2013) in Kloten verstorben aufgefunden worden. Aufgrund seiner Verletzungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass er Opfer eines Tötungsdeliktes wurde.

coroner

Symbolbild

Arbeiter eines benachbarten Betriebes stellten Rauch fest, der aus dem Fenster eines Gewerberaumes drang und alarmierten kurz nach 08.30 Uhr die Feuerwehr. Nachdem Einsatzkräfte der Feuerwehr Kloten die Eingangstüre aufgebrochen hatten, stiessen sie in den Räumlichkeiten auf einen toten Mann. Aufgrund der Verletzungen des Verstorbenen und des Spurenbildes kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann Opfer eines Tötungsdeliktes wurde.

Gemäss den Abklärungen handelt es sich beim Verstorbenen um einen 28-jährigen Mann, der im Kanton St. Gallen wohnhaft war. Weitere polizeiliche Ermittlungen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft für Gewaltdelikte sind im Gange.

Quelle: kapoZH

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1. NACHTRAG:

Toter von Kloten betrieb eine Indoor-Hanfanlage

Beim Todesopfer von Kloten soll es sich um einen 28-jährigen Mann aus Wil handeln. Den Nachbarn stellte er sich als passionierter Bastler vor – eigentlich betrieb er in seinem Todesraum aber eine Hanfplantage.

Den Mitarbeitern von Feuerwehr und Polizei bot sich ein Bild des Grauens, als sie am vergangenen Freitag die Gewerberäume in Kloten ZH aufbrachen: Aus dem Raum drang Rauch. Im Innern stiessen die Ermittler auf die Leiche eines 28-jährigen Schweizers asiatischer Herkunft. Unbestätigten Meldungen zufolge hing die Leiche im Raum, an den Händen gefesselt. Wie lange schon, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Gemäss Recherchen von 20 Minuten stammte der Mann ursprünglich aus China und lebte in Wil. Bei den Mitarbeitern der benachbarten Betriebe stellte er sich vor einigen Monaten in breitem Ostschweizer Dialekt als neuer Mieter der drei Gewerberäume vor. «Er sagte, er brauche Platz für sein Hobby, das Modellbauen», erzählt ein Nachbar. «Da er noch anderswo arbeite, sei er vor allem abends und an den Wochenenden hier.»

In der Tat wurde der Mann in der Folge nur noch selten werktags in Kloten gesehen. Wie sich nun zeigt, scheint der 28-Jährige den Raum nicht fürs Modellbauen, sondern vielmehr als Indoor-Anlage für den Hanfanbau benutzt zu haben. Handelt es sich bei dem Fall um eine brutale Abrechnung im Drogenmilieu? Sollte mit dem Brand ein Mord vertuscht werden? Die zuständigen Zürcher Untersuchungsbehörden wollen sich aus «ermittlungstaktischen Gründen» vorerst nicht zu Details äussern. Die Staatsanwaltschaft will in den nächsten Tagen informieren.

Quelle: 20min

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2. NACHTRAG:

Es war ein Tötungsdelikt – Mann (†28) in Kloten wurde ermordet

Nach intensiven Ermittlungen steht nun fest: Der Mann, der in Kloten tot aufgefunden worden ist, wurde Opfer eines Tötungsdelikts.

Letzten Freitag hat die Polizei einen Mann in Kloten tot aufgefunden. In einer Mitteilung schrieb sie, dass ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden könne.

Jetzt ist klar: Der Mann wurde getötet – vermutlich von einem Bekannten. Wie die Polizei heute mitteilt, wurde ein Grieche (33) am Montag im Kanton Thurgau verhaftet. Der Mann ist geständig.

Offenbar hatte das Opfer eine Indoor-Hanfplantage im Gewerberaum betrieben. Inwiefern dies mit dem Tötungsdelikt im Zusammenhang steht, wird in der Polizeimitteilung nicht erwähnt. Das Motiv der Tat sei noch nicht restlos geklärt.

Die Staatsanwaltschaft hat für den Griechen Untersuchungshaft beantragt.

Am Freitag hatten Arbeiter eines benachbarten Betriebs Alarm geschlagen, da aus einem Gewerberaum Rauch austrat. Die Feuerwehr fand im Gebäude einen toten Mann. Warum es Rauch in der Wohnung hatte, verschweigt die Polizei auch heute noch.

Beim Opfer handelt es sich um einen 28-jährigen Schweizer aus dem Kanton St. Gallen.

Quelle: blick

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3. NACHTRAG:

Kloten: Verstorbener Mann war Opfer eines Tötungsdeliktes – Mutmasslicher Täter verhaftet

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und der Staatsanwaltschaft IV für Gewaltdelikte ergaben im Zusammenhang mit dem tot aufgefundenen Mann in Kloten vom 8. Februar 2013, dass dieser Opfer eines Tötungsdeliktes wurde. Der mutmassliche Täter wurde verhaftet.

Die intensiv geführten Ermittlungen führten zu einem Bekannten des Verstorbenen. Es handelt sich um einen 33-jährigen Griechen, der am Montag (11.2.2013) an seinem Wohnort im Kanton Thurgau verhaftet werden konnte. In ersten Einvernahmen gab er zu, den in Kloten tot aufgefundenen 28-jährigen Schweizer getötet zu haben. Dieser betrieb in der Gewerbeliegenschaft mutmasslich eine Indoor-Hanfanlage. Die näheren Hintergründe der Tat sowie das Motiv sind noch nicht restlos klar und bilden Gegenstand der laufenden Untersuchung. Die Staatsanwaltschaft beantragte beim Zwangsmassnahmengericht für den grundsätzlich geständigen Beschuldigten Untersuchungshaft.

Für Auskünfte im Rahmen dieses Communiqués steht den Medienschaffenden heute Nachmittag (13.2.2013) während der Zeit zwischen 14.00 und 15.00 Uhr die fallführende Staatsanwältin, Bettina Groth, unter Telefonnummer 044 248 31 85, zur Verfügung.

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
Bettina Groth

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst
Werner Schaub

Quelle: kapoZH

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