Archiv für Januar, 2013

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 30./31. Januar 2013, verhaftete die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 drei mutmassliche Taschendiebe, die einem Mann in einem Lokal Bargeld gestohlen hatten.

(Symbolbild)

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Kurz nach 23:30 Uhr wurde ein Angestellter eines Lokals an der Langstrasse von drei Gästen in ein Gespräch verwickelt. Dabei entwendete ihm einer der Unbekannten unbemerkt Bargeld aus der Brusttasche. Als der Mann den Diebstahl bemerkte, flüchteten die Täter aus dem Lokal. Rund zwei Stunden später erkannte der Geschädigte die Diebe im Kreis 4 wieder und alarmierte die Stadtpolizei Zürich. In der Folge konnten die Polizisten die drei Männer an der Brauerstrasse verhaften. Die beiden Algerier und der Marokkaner im Alter von 22 bis 35 Jahren wurden nach einer ersten polizeilichen Befragung der Staatsanwaltschaft Zürich zugeführt.

Quelle: stapoZH

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Im vergangenen Jahr intervenierte die Stadtpolizei in der Stadt St.Gallen 176 Mal wegen häuslicher Gewalt. In 111 Fällen handelte es sich um Machtmissbrauch im Sinne des Polizeigesetzes. Daraus resultierten 111 Strafanzeigen. Es wurden 5 Personen in Gewahrsam genommen und 11 Wegweisungen ausgesprochen. 65 Fälle stellten keinen Machtmissbrauch im Sinne des Gesetzes dar und zogen deshalb keine weiteren polizeilichen Massnahmen nach sich.

Von Gewalt betroffen waren letztes Jahr 18 männliche und 93 weibliche Personen. Gewalt ausübend waren 94 Männer und 17 Frauen. 46 Mal kam es zwischen Eheleuten, 22 Mal in Partnerschaften zu häuslicher Gewalt. In 22 Fällen handelte es sich um Streitereien in Ex-Partnerschaften. Zudem gab es 13 Gewalttaten zwischen Eltern und Kindern sowie 3 weitere in der Verwandtschaft.

Vergleicht man die Entwicklung der letzten Jahre, lässt sich eine gleich bleibende Tendenz, jedoch mit leichtem Rückgang, erkennen. Im Jahr 2009 intervenierte die Polizei 187 Mal. Auf 193 stieg die Zahl im darauffolgenden Jahr, während sie letztes Jahr auf 167 sank.

Quelle: stapoSG

Die Kantonspolizei Bern hat am Montagnachmittag einen Scheckbetrüger festgenommen. Der Franzose war unter mehreren Decknamen bekannt und zur Verhaftung ausgeschrieben.

(Symbolbild)

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Am Montag, 28. Januar 2013, ging kurz nach 1330 Uhr bei der Kantonspolizei Bern die Meldung einer Bank ein, wonach ein mutmasslicher Scheckbetrüger in Worb gesichtet wurde. Die sofort ausgerückte Patrouille konnte den Mann wenig später anhalten und festnehmen.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann im Kanton Bern mehrere gestohlene Schecks im Wert von mehreren Tausend Franken eingewechselt hatte. Ausserdem war der Franzose unter mehreren Decknamen polizeilich bekannt und zur Verhaftung ausgeschrieben. Er wurde den zuständigen Behörden im Kanton Baselland zugeführt.

Quelle: kapoBE

Am Mittwochabend (23.01.2013), 19.00 Uhr, hat ein Unbekannter an der Bahnhofstrasse einem 17-Jährigen das Natel entrissen und einen Tränengasspray gegen ihn gerichtet. Die Polizei sucht Zeugen.

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Währenddem der 17-Jährige telefonierte, entriss ihm ein unbekannter Mann das Mobiltelefon und flüchtete Richtung Kirche St.Peter. Der Geschädigte verfolgte den Täter. Dieser drehte sich um und richtete einen Pfefferspray gegen ihn. Folglich liess das Opfer vom Täter ab. Dieser wird als auffällig gross beschrieben, sprach eine ausländische Sprache und trug eine schwarze Bomberjacke.

Personen, welche Hinweise zur Tat machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Wil, 058 229 79 79, in Verbindung zu setzen.

Quelle: kapoSG

(Symbolbild) - Dieter Schütz  / pixelio.de

(Symbolbild) – Dieter Schütz / pixelio.de

Unbekannte Einbrecher sind in der Nacht auf dem Mittwoch (30.01.2013) an der Churerstrasse in eine Baustelle eingebrochen. Sie schlugen ein Fenster des Bauleiterbüros ein und stahlen vier Fotokameras und eine Kaffeekasse.

Quelle: kapoSG

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In der Zeit zwischen dem 16. und 30. Januar 2013 sind an der Rainstrasse Einbrecher in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen. Sie nutzten die Ferienabwesenheit der Bewohner aus und stahlen elektronische Gegenstände, Uhren und Herrenkleider im Wert von mehreren hundert Franken.

Quelle: kapoSG

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Am Mittwoch (30.01.2013) ist in ein Einfamilienhaus an der Gruebenstrasse eingebrochen worden. Nach dem Aufbrechen einer Türe durchsuchte die Täterschaft das Haus und fand Bargeld von einigen hundert Franken. Der angerichtete Sachschaden ist wesentlich höher.

Quelle: kapoSG

Suspects arrêtés juste après la commission d’un vol par effraction dans un appartement à Neuchâtel

Dans le cadre de la lutte contre les cambriolages d’habitations, la police neuchâteloise a mis sur pied plusieurs patrouilles composées d’agents en civil.

Dans l’après-midi du mercredi 30 janvier 2013, deux individus ont été mis en fuite par un voisin après la commission d’un vol par effraction dans un appartement de Neuchâtel. Rapidement, deux suspects ont été appréhendés à proximité des lieux. Ils étaient porteurs du butin.

Interrogés, ces deux ressortissants géorgiens, âgés de 34 et de 27 ans, requérants d’asile placés au centre de Couvet, ont admis la commission du cambriolage par arrachage du cylindre de la porte palière. L’un d’eux étant suspecté d’avoir perpétré d’autres vols, le procureur a sollicité sa mise en détention auprès du Tribunal des Mesures de Contraintes. Quant au second, il a été condamné sur-le-champ par voie d’ordonnance pénale.

Quelle: kapoNE

Am Mittwochabend sind in Biel eine Frau und ein Mann in ihrem Wohnhaus überfallen worden. Der Mann wurde dabei verletzt. Die Täter konnten mit Beute flüchten. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

BrandtMarke : pixelio.de - (Symbolbild)

BrandtMarke : pixelio.de – (Symbolbild)

Die Meldung über den Überfall an der Neuenburgstrasse in Biel ging am Donnerstag, 31. Januar 2013, gegen 0225 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte fanden vor Ort eine Frau und einen verletzten Mann vor. Dieser wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren.

Ersten Abklärungen zufolge drangen drei unbekannte Männer am Mittwoch, 30. Januar 2013, gegen 2100 Uhr, in das Haus des Paares ein. Sie bedrohten die beiden Personen und forderten die Herausgabe von Geld. Die Täter fesselten beide, wobei der Mann beim Versuch, sich gegen die Fesselung zu wehren, geschlagen wurde. Im Anschluss durchsuchten die Unbekannten die Wohnung und flüchteten danach mit der Beute in unbekannte Richtung. Die Höhe des Deliktsguts ist Gegenstand der Ermittlungen. Den beiden Geschädigten gelang es nach rund fünf Stunden, sich zu befreien und die Polizei zu alarmieren.

Die Täter waren gemäss Angaben maskiert und trugen dunkle Kleider. Zwei der Männer trugen Jacken mit auffällig roten Dreiecken.

Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Personen, welche im Bereich des Verkehrskreisels Neuenburgstrasse – Seevorstadt am Mittwochabend zwischen 21.00 Uhr und 02.30 Uhr Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Bern in Verbindung zu setzen: 032 344 51 11.

Quelle: kapoBE

In einem Asylzentrum in Zürich-Altstetten wurde ein Mann nach einem Streit niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Die unbekannten Täter sind auf der Flucht.

(Symbolbild)

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Bei einem Streit in einem Asylzentrum in Zürich-Altstetten ist am Donnerstagmittag ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Er musste notoperiert werden. Die unbekannten Täter flüchteten. Motiv und Tatablauf sind noch völlig unklar.

Der Mann wurde kurz vor 12 Uhr mit Stichverletzungen am Oberkörper vor dem Asylzentrum an der Aargauerstrasse aufgefunden, wie die Zürcher Stadtpolizei mitteilte. Seine Identität ist noch unbekannt. Gemäss ersten Abklärungen war es zuvor in einem Wohncontainer zu einem heftigen Streit zwischen mehreren Personen gekommen.

Quelle: 20min

Die Kantonspolizei Zürich hat fünf junge Männer ermittelt, die im Dezember 2012 in Bülach zwei Raubüberfälle auf Jugendliche verübten.

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Im Zusammenhang mit Ermittlungen im Falle einer Sachbeschädigung überprüften die Polizisten das Mobiltelefon eines Verdächtigen. Daraus ergaben sich Hinweise, dass dieser mit einem Raubüberfall in Zusammenhang gebracht werden kann. Weitere Ermittlungen sowie eine positiv verlaufende Fotokonfrontation mit einem der Opfer führten die Ermittler schliesslich auf die Spur von fünf jungen Männern. Vier wurden Mitte Januar 2013 verhaftet; ein 16-Jähriger wurde vorgeladen. Die Festgenommenen sind 18 Jahre alt und im Bezirk Bülach wohnhaft. Sie wurden auf Antrag des zuständigen Staatsanwaltes in Untersuchungshaft versetzt. Aus dieser wurden sie nach dem Ablegen von Geständnissen wieder entlassen.

Geklärt werden konnten zwei Überfälle, die sie in den frühen Morgenstunden des Sonntags (9.12.2012) im Anschluss an das Kantifest in Bülach auf fünf Jugendliche verübt hatten. Die vier Schweizer und der Tscheche hatten ihre Opfer durch Knietritte und Faustschläge verletzt und so zur Herausgabe von Bargeld genötigt. Erbeutet hatten die Täter insgesamt 90 Franken.

Quelle: kapoZH

Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (30.1.2013) in Dietikon einen mutmasslichen Schmuckdieb in einer Bijouterie festgenommen. Der illegal anwesende Mazedonier ist von zwei Staatsanwaltschaften wegen Schmuckdiebstahl zur Verhaftung ausgeschrieben.

(Symbolbild) - Rike  : pixelio.de

(Symbolbild) – Rike : pixelio.de

Fahnder erkannten gegen 16 Uhr 30 einen mehrfach im Kanton Zürich in Erscheinung getretenen Trickdieb, obwohl er sein Aussehen mit einer mit Fensterglas versehenen Brille verändert hatte. Als er eine Bijouterie betrat und sich Schmuck zeigen liess, wurde er einer Personenkontrolle unterzogen. Da er über keine rechtsgültige Ausweise verfügte, wurde der Mann für genauere Abklärungen mitgenommen.

In seinen Effekten fanden die Kantonspolizisten einen mazedonischen Reisepass. Unter diesem Namen ist er von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen Schmuckdiebstahl zur Verhaftung ausgeschrieben. Eine Recherche in der der Fingerabdruck-Datenbank brachte dann die wahre Identität des Mannes zutage. Es handelt sich um einen 36-jährigen Mazedonier, der von einer Zürcher Staatsanwaltschaft – ebenfalls – wegen Schmuckdiebstahl gesucht wird. Insgesamt verfügt der Verhaftete über sechs Aliasnamen. Da er sich über die visumsfreie Zeit in der Schweiz aufhält, wird zudem wegen widerrechtlichem Aufenthalt rapportiert.

Quelle: kapoZH

Plusieurs personnes ont reçu ces derniers jours un SMS provenant d’Angleterre, faisant miroiter la possibilité de gagner une grosse somme d’argent. Les escrocs tentent d’obtenir les coordonnées personnelles par courriel, pour soutirer une avance de frais en vue de toucher l’hypothétique gain. La Police cantonale vaudoise met en garde la population.

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Depuis le début de l’année, plusieurs personnes ont reçu un SMS provenant de l’Angleterre, expliquant que leur numéro de téléphone avait été tiré au sort dans le cadre d’une loterie de plusieurs millions de livres sterling. Il est proposé dans ce SMS aux futures victimes de prendre contact par courriel. Les escrocs obtiennent ainsi leurs coordonnées personnelles et demandent le versement d’une avance de frais en faisant miroiter un hypothétique gain. La Police cantonale recommande à la population de faire preuve de prudence dans ces démarchages. Il ne faut pas verser d’acompte par transfert de fonds, même pour un montant infime.

Pour l’instant, aucune plainte n’a été déposée dans le canton de Vaud.

Quelle: kapoVD

Am vergangenen Dienstag hat ein Unbekannter in Kreuzlingen versucht, einen 95-jährigen Mann zu bestehlen.

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Der betagte Mann war mit seinem Rollator gegen 18.45 Uhr auf der Brückenstrasse unterwegs, als er plötzlich von hinten angegangen wurde. Ein Unbekannter fasste dem Mann ins Gesicht, versuchte ihm in die Jackentaschen zu greifen und durchsuchte seine eingekauften Lebensmittel. Als sich der Mann zur Wehr setzte und nach Hilfe rief, rannte der Unbekannte ohne Diebesgut davon.

Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma, welche zufällig in der Nähe waren, nahmen die Verfolgung auf und konnten einen Verdächtigen der Polizei übergeben. Bei diesem handelt es sich um einen 28-jährigen marokkanischen Asylsuchenden, welcher derzeit im Empfangszentrum in Kreuzlingen wohnhaft ist.

Der Verdächtige wurde vorübergehend inhaftiert, die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Untersuchung eröffnet.

Quelle: kapoTG

(Symbolbild) - Dieter Schütz  / pixelio.de

(Symbolbild) – Dieter Schütz  / pixelio.de

Winterthur, 30. Januar 2013 – Die Stadtpolizei Winterthur nahm am Dienstagnachmittag (29.01.2013), kurz nach 17 Uhr, einen mutmasslichen Dieb kurz nach der Tat fest. Zuvor behändigte der Mann an der Archstrasse die Handtasche aus dem Velokorb der Geschädigten. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 42-jährigen Asylbewerber aus Syrien.

Quelle: Stadtpolizei Winterthur

Ein Busfahrer aus dem Tessin muss für fünf Jahre ins Gefängis. Über Jahre hat er Kinder zwischen sechs und zehn Jahren sexuell missbraucht – unter ihnen war ein behindertes Mädchen.

(Symbolbild) - Didi01  / pixelio.de

(Symbolbild) – Didi01 / pixelio.de

Ein Tessiner Busfahrer ist am Donnerstag vom Strafgericht Lugano TI wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er soll sich über mehrere Jahre an Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren vergriffen haben, darunter auch ein behindertes Mädchen.

Richter Mauro Ermani sprach von einer schweren Schuld, die der 51-Jährige auf sich geladen habe. Die Taten seien aus egoistischen Motiven erfolgt. Bei den Opfern habe es sich um Schutzbedürftige gehandelt, die ihm zum Teil anvertraut wurden.

Die für den Prozess relevanten Vorfälle spielten sich in den Jahren 2005 bis 2012 ab. Wie aus dem Prozess hervorging, sprach der Tessiner die Kinder meist auf Spielplätzen und auf der Strasse an. Einigen begegnete er auch im Rahmen seines Jobs als Busfahrer für ein Privatunternehmen.

Der Beschuldigte gab zu, sich vor den Minderjährigen entblösst und masturbiert zu haben. In den schwereren Fällen fasste er die Kinder im Intimbereich an, verlangte von diesen, ihn ebenfalls zu berühren. Wenn er sein Tun unterbrach, dann nur aus Angst, entdeckt zu werden.

Schwächste Opfer ausgesucht

Über ein halbes Jahr gehörte auch ein behindertes Mädchen zu seinen Opfern. Er hatte den Auftrag, es mit einem Bus vom Elternhaus zur Schule zu bringen. Die Eltern schöpften Verdacht, als der Beschuldigte das Kind regelmässig mittags mit Verspätung zurückbrachte.

Im Februar 2012 wurde der Tessiner festgenommen. «Sie haben sich unter den Schwachen die Schwächsten ausgesucht», warf der Richter dem 51-Jährigen vor. «Sie brauchten ein bequemes Opfer.» Die Erklärung des Busfahrers, dass ein übermächtiger Trieb ihn leite, liess der Richter nicht gelten.

Der Angeklagte sei schon in der Vergangenheit wegen seiner Fixierung auf kleine Mädchen straffällig geworden. Er hätte Vorkehrungen treffen müssen. Eine Behandlung in den Jahren 2006 und 2007 habe er jedoch aus egoistischen Gründen abgebrochen: sie wurde ihm zu teuer.

Arbeitgeber kannte Vorstrafen

Für absolut unverständlich hielt der Richter es, dass der 51-Jährige überhaupt Kinder befördern durfte. Offenbar wusste sein Arbeitgeber von den Vorstrafen. Der Busfahrer berichtete während der Verhandlung, dass er eine Zeit lang auch nur für Senioren eingesetzt wurde.

Doch als im Jahr 2011 Personal fehlte, seien ihm Kinder anvertraut worden. Dass der Mann damals nicht selbst interveniert habe, lasteten ihm auch Staatsanwaltschaft und Privatklägerschaft schwer an. Die Anklage verlangte eine Gefängnisstrafe von sechs Jahren und drei Monaten.

Die Verteidigung wollte das Strafmass auf zweieinhalb Jahre reduzieren. Der Anwalt argumentierte unter anderem mit dem Versprechen des 51-Jährigen, sich wieder in Behandlung zu begeben. Für eine Strafmilderung sah der Richter aber keinen Anlass. Der Tessiner nahm das Urteil reglos entgegen.

Quelle: 20min

Ein Zürcher Informatiker hat übers Internet zwei minderjährige Schülerinnen in eine Falle gelockt und sexuell missbraucht. Nun muss er für zehn Jahre hinter Gitter.

Symbolbild: Rike  / pixelio.de

Symbolbild: Rike / pixelio.de

Seit Donnerstag ist es amtlich: Ein heute 29-jähriger Informatiker aus Zürich muss wegen schwerer Vergewaltigung, schwerer sexueller Nötigung sowie sexuellen Handlungen mit Kindern für zehn Jahre ins Gefängnis. Zudem ortete das Gericht wegen einer mittleren bis hohen Rückfallgefahr des gefährlichen Triebtäters während des Strafvollzugs eine ambulante Psychotherapie an.

Der geständige Schweizer hatte im Herbst 2009 mit einer 15-jährigen Schülerin Kontakt im Internet aufgenommen und sich ihr vorgestellt. Eines Morgens überraschte er die Geschädigte vor ihrem Zürcher Wohnort und stiess sie in den Keller der Liegenschaft. Dort zwang der mit einer Sturmhaube maskierte Mann sein Opfer zu sexuellen Handlungen, bedrohte es dabei mit einem Messer und richtete die Klinge gegen den Hals der jungen Frau. Dann liess er die missbrauchte und geschockte Schülerin am Tatort zurück.

14-jährige Schülerin vergewaltigt

Ein Jahr später kam es noch schlimmer: Diesmal lockte der Täter eine 14-jährige Schülerin in die Falle. Erneut hatte der Mann das minderjährige Mädchen im Internet kennengelernt. Er vereinbarte mit ihm am 20. November 2010 ein Treffen bei einem Zürcher Schulhaus. Dort griff er die wartende Teenagerin maskiert und mit einem Messer bewaffnet aus dem Hinterhalt an. Er drohte, ihr die Kehle aufzuschneiden und zwang sie danach ungeschützt zum Geschlechtsverkehr. Nach der Vergewaltigung rannte er davon.

Doch diesmal konnte ihn die Polizei bald dingfest machen. Weil er der Schülerin kurz vor der Tat eine SMS-Nachricht zustellte, kamen ihm die Fahnder auf die Spur.

Hohe Schmerzensgelder

Im letzten Sommer sprach das Bezirksgericht Zürich von grausamen Taten eines frustrierten Einzelgängers und verurteilte ihn zu einer hohen Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Zum Unwillen der Verteidigung, die sich vergebens für eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren eingesetzt hatte. Sie legte Berufung ein und erzwang damit am Donnerstag vor Obergericht einen Berufungsprozess.

Doch daraus wurde nichts, da der Beschuldigte seine Anträge aus unbekannten Gründen doch noch zurückzog. Womöglich fürchtete er sich infolge einer Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft vor einer drohenden Straferhöhung. Mit dem Urteil wurde er nun verpflichtet, für beide Opfer nicht nur grundsätzlich einen Schadenersatz, sondern auch hohe Schmerzensgelder von 20’000 Franken sowie 6000 Franken zu bezahlen.

Quelle: 20min

Zwei Männer sind im Februar und März 2012 in Davos, Arosa, Brail und Zernez in vier Hotels eingebrochen und haben aus den Tresoren insgesamt 35‘000 Franken entwendet. Im September konnten sie verhaftet werden.

(Symbolbild)

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Die umfangreichen Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden im Zusammenhang mit den Einbrüchen in die vier Hotelbetriebe zeigten, dass überall die gleiche Täterschaft am Werk gewesen war. Die Spur führte schliesslich zu einem 42-jährigen Franzosen und einem 27-jährigen Algerier. Beide konnten im September unabhängig voneinander im Kanton Bern festgenommen werden. Im Laufe der Befragungen gaben die beiden Männer weitere fünf Einbrüche in Graubünden zu, bei denen sie aus Schränken und Serviceportemonnaies insgesamt rund 2000 Franken entwendet hatten. In diesen Fällen waren ebenfalls Hotels sowie ein Restaurant, eine Jugendherberge und ein Garagenbetrieb betroffen. Die beiden Männer sind geständig und werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.

Quelle: kapoGR

Am vergangenen Montagmittag ist in Roveredo ein 38-jähriger, rumänischer Staatsangehöriger angehalten, kontrolliert und zu genaueren Abklärungen auf den Polizeiposten verbracht worden. Bei den anschliessenden Ermittlungen gestand er, in den vergangenen Tagen vier ältere Personen an verschiedenen Orten in Graubünden beim Wechseln von Kleingeld bestohlen zu haben.

(Symbolbild)

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Die Diebstähle beging der Mann in Leggia, Splügen, Klosters und Chur. Er sprach die Opfer auf offener Strasse an und fragte sie, ob sie Geld um telefonieren oder parken zu können, wechseln würden. Während die Opfer in ihrem Portemonnaie nach Kleingeld suchten, griff er fingerfertig ins Notenfach und zog die Banknoten unbemerkt aus dem Portemonnaie heraus. Insgesamt erbeutete er so über 300 Franken.

Aufmerksame Passanten verständigten Polizei
Der Personenkontrolle waren mehrere Meldungen von Passanten an die Polizei vorausgegangen, wonach sich der Mann verdächtig benehme. Er war mit einem Personenwagen mit britischen Kontrollschildern unterwegs gewesen.

Quelle: kapoGR

Am Mittwochabend, 30.01.2013, wurde an der Speerstrasse in Niederurnen in ein Einfamilienhaus eingebrochen.

(Symbolbild) - Rike  / pixelio.de

(Symbolbild) – Rike / pixelio.de

Die Bewohner waren zwischen 17.00 Uhr und 20.30 Uhr abwesend. Bei ihrer Rückkehr stellten stellten sie den Einbruch fest und verständigten die Polizei. Eine unbekannte Täterschaft hatte sich über die Terrassentüre Zutritt zum Haus verschafft und die Räumlichkeiten durchsucht. Es wurden Bargeld und Wertgegenstände entwendet. Die Deliktsumme beläuft sich auf mehrere Tausend Franken. Der Sachschaden beträgt mehrere Hundert Franken.

Hinweise, welche im Zusammenhang mit dem Einbruchdiebstahl stehen könnten, sind an die Kantonspolizei Glarus, Tel. 055 / 645 56 66, zu richten.

Quelle: kapoGL