Dass Verkehrskontrollen stets auch einen kriminalpolizeilichen Hintergrund haben, zeigt das Beispiel eines 27-jährigen Automobilisten, den die Zuger Polizei in der Stadt Zug angehalten hat. Über ein Dutzend Mal war er im Fahndungsregister ausgeschrieben.

In der Nacht auf Freitag (19. Oktober 2012) führte eine Patrouille der Zuger Polizei auf der Steinhauserstrasse in Zug eine verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrolle durch. Kurz vor Mitternacht stoppten die Einsatzkräfte einen 27-jährigen Autofahrer und seine 26-jährige Beifahrerin. Es zeigte sich, dass sich der Lenker trotz eines Führerausweisentzugs hinter das Steuer gesetzt hatte. Ein Drogenschnelltest bei beiden Insassen – deutsche Staatsangehörige – zeigte positiv auf Kokain an. Eine Durchsuchung des Fahrzeuges führte rund drei Gramm des Betäubungsmittels zutage.

Darüber hinaus ergaben Abklärungen im Fahndungsregister, dass der Mann über ein Dutzend Mal ausgeschrieben war, weil er diverse Bussen nicht bezahlt hatte. Der Gesuchte wurde festgenommen und der Frau ein Fahrverbot erteilt. Weitere Abklärungen sind zurzeit im Gang.

Gleiches Fahrzeug, gleiches Delikt

Etwa vier Stunden später fiel das erwähnte Fahrzeug auf der Sihlbruggstrasse in Baar erneut einer Polizeipatrouille auf. Dieses Mal sass die Freundin des 27-Jährigen trotzt Fahrverbot am Steuer. Wie ihr Freund zuvor musste sie im Spital eine Blut- und Urinprobe abgeben. Die 26-Jährige wurde angezeigt und musst das Auto stehen lassen.

Quelle: kapoZG

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