Archiv für 12. Juni 2012

WINTERTHUR – ZH – Zwei Serben suchen sich für ihre Einbruchstour kein normales Fahrzeug aus. Sie kommen nicht weit.

Quelle: blick zvg

Der 36-jährige Alex aus dem Thurgau kann es am Donnerstag nicht fassen, dass jemand in Winterthur ZH seinen Bus namens «Werner» geklaut hat.

«Ich dachte: Wer klaut denn so ein Auto? Es ist ja sowas von auffällig», sagt Alex zu Blick.ch. Deshalb hat er den ausgebauten und dekorierten VW-Bus gar nicht gegen Diebstahl versichert.

Doch weil Alex schon viel Zeit und Arbeit in «Werner» investiert und dieser ihm schon wertvolle Dienste erwiesen hat, startet er am nächsten Tag eine Fahndung via Facebook und Mail. Mit Erfolg: Am Freitagabend wird der Bus in Effretikon ZH gesichtet, doch als die alarmierte Polizei eintrifft, ist er schon weg, wie die «Thurgauer Zeitung» schreibt.

Am Samstag dann die Erlösung. Die Neuenburger Polizei hat die Diebe angehalten. Es sind zwei Serben mit Einbruchswerkzeug.

«Hätte gern ein Bild von den zweien im Bus»

«Die Erleichterung war riesig», sagt Alex und fügt an: «Ich muss sagen, die Diebe haben Sorge gehalten zu «Werner». Nicht mal geraucht haben sie darin.»

Alex muss aber schmunzeln, wenn er sich vorstellt, wie die zwei Diebe mit dem Bus unterwegs waren. «Fährt man mit «Werner» durch die Gegend lachen die Leute, Kinder winken, andere VW-Bus-Fahrer hupen. Ich hätte gerne ein Bild von den zweien im Bus.» (sas)

Quelle: blick

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RICKENBACH (kapo) Die Kantonspolizei Thurgau hat einen 31-jährigen Mazedonier ermittelt, der Mitte April in Rickenbach bei Wil eine Stute verletzte. Er ist geständig.

(Symbolbild) – Elisa Al Rashid / pixelio.de

Am Tatort sichergestelltes Spurenmaterial konnte dem in der Region wohnhaften Mazedonier zugeordnet werden. Nach vorübergehender Festnahme und Befragung gab er zu, in der Nacht auf den 15. April in Rickenbach bei Wil in einen Pferdestall eingedrungen zu sein und dort eine Stute verletzt zu haben. Der genaue Tathergang ist Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Als Motiv gab der Mann an, unter Alkohol und Drogeneinfluss gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld führt eine Strafuntersuchung.

Quelle: kapoTG

Zwei unbekannte Täter haben am Montagnachmittag (11.6.2012) am Glattuferweg in Glattbrugg ein Rentnerpaar angegriffen. Die Opfer wurden zum Teil schwer verletzt.

(Symbolbild) – M.E. / pixelio.de

In der Zeit zwischen 15.50 Uhr und zirka 16.15 Uhr kam es beim Kehrplatz St. Annastrasse zu einer vorerst verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Unbekannten und dem Rentnerehepaar. Dieser Streit setzte sich danach auf dem Glattuferweg fort. Dabei wurden die Opfer mehrmals mit Schlägen ins Gesicht eingedeckt und zu Boden gestossen. Als sie am Boden lagen wurden sie zudem mit Fusstritten traktiert. Der 72-jährige Chinese musste mit einer Oberschenkelfraktur ins Spital gefahren werden. Seine 67-jährige Ehefrau erlitt Prellungen und Schürfungen im Gesicht. Die mutmasslichen Täter schoben abwechslungsweise ein gelbes Mofa vor sich her.

Signalement: 
Der 1. Täter ist zirka 20 bis 25 Jahre alt, ungefähr 170 cm gross, hat schwarze, mittellange Haare, einen dunklen Teint und orientalisches Aussehen.
Der 2. Täter ist zirka 35 bis 40 Jahre alt, ungefähr 175 cm gross, hat grauweisse kurze Haar und eine Stirnglatze.

Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Vorfall oder zu den gesuchten Männern machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst
Stefan Oberlin

Quelle: kapoZH

Nachtrag:

Zwei unbekannte Täter haben am Montagnachmittag (11.6.2012) am Glattuferweg in Glattbrugg ein Rentnerpaar angegriffen. Die Opfer wurden zum Teil schwer verletzt (s. PMI vom 12.6.2012 / 15.30 Uhr). Aufgrund von Ermittlungen durch die Kantonspolizei Zürich konnte der Komplize des gestern Verhafteten identifiziert werden.

Mittels Vorführbefehl wurde der 51-jährige schweiz-/algerische Doppelbürger am Donnerstagmorgen (14.6.2012) an seinem Wohnort im Bezirk Bülach verhaftet und der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland zugeführt. Motiv und Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchung.

 

In der vergangenen Nacht haben zwei Unbekannte in Thun einen Buschauffeur überfallen. Das Opfer blieb dabei unverletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

(Symbolbild) – Sommaruga Fabio / pixelio.de

Der Chauffeur war am Montag, 11. Juni 2012, gegen 2315 Uhr in Thun mit einem STI-Bus vom Bahnhof in Richtung Schorenfriedhof unterwegs. Bei der Haltestelle Schorenfriedhof zogen sich gemäss Aussagen die zwei verbliebenen Passagiere die Pulloverkragen ins Gesicht, gingen zum Chauffeur und forderten unter Einsatz eines Messers die Herausgabe des Bargelds im Bus. Nach der Behändigung des Geldes flüchteten die beiden Unbekannten in Richtung Buchholzstrasse. Der Buschauffeur blieb beim Überfall unverletzt.

Trotz sofort eingeleiteten Fahndungsmassnahmen der Kantonspolizei Bern konnten die Täter bisher nicht angehalten werden.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Die Person, welche das Messer einsetzte, wird als 170 bis 175 cm gross, zirka 25 Jahre alt, männlich, mit dunklen kurzen Haaren und von schlanker Statur beschrieben. Er trug einen dunklen Langarm-Pullover mit langem Halskragen und dunkle Jeans. Er sprach Berner Dialekt mit ausländischem Akzent.
  • Der zweite Unbekannte wird als 170 bis 175 cm gross, zirka 25 Jahre alt und schlank beschrieben. Er trug zum Zeitpunkt des Überfalls einen dunklen Langarm-Pullover mit langem Halskragen und dunkle Hosen. Auch er sprach Berner Dialekt mit ausländischem Akzent.

Ob ein Zusammenhang zwischen dem Vorfall vom Sonntag, 10. Juni 2012 besteht, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern sind im Gange.

Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen. Personen, insbesondere Buspassagiere, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Angaben zur Täterschaft machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Bern zu melden: 033 227 61 11.

Regionale Staatsanwaltschaft Oberland
(ah)

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NACHTRAG:

Thun: Überfälle auf Buschauffeure geklärt

5. Juli 2012

Nach intensiven Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Bern die beiden Räuber festnehmen, welche Mitte Juni 2012 zwei Überfälle auf STI-Buschauffeure verübt hatten. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

Am Sonntag, 10. und Montag, 11. Juni 2012 wurden zwei Buschauffeure der Verkehrsbetriebe STI von jeweils zwei maskierten Tätern unter Androhung von Waffengewalt ausgeraubt. Die Täter konnten in beiden Fällen mit der Beute in unbekannte Richtung flüchten.

Aufgrund intensiver Ermittlungen gelang es der Kantonspolizei Bern, die beiden Täter am Mittwoch, 4. Juni 2012, festzunehmen. Der 15- und der 16- Jährige aus der Region sind geständig, die beiden Überfälle verübt zu haben. Das bei den Überfällen verwendete Messer konnte sichergestellt werden.Die beiden Jugendlichen werden sich wegen den Raubüberfällen sowie weiteren zugegebenen Eigentumsdelikten in der Region vor der Justiz verantworten müssen.Kantonale Jugendanwaltschaft

Quelle: kapoBE – Nachtrag

Quelle: kapoBE

Regelmässig klauen Diebe aus Genfer Altkleider-Containern, was noch brauchbar ist. Das «deprimiert» die betroffene Organisation, für die Flüchtlingshilfe ist es der Ausdruck einer Notlage.

Leser Bild 20min

Das Vorgehen ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten: Am helllichten Tag lässt sich ein Mann in der Genfer Innenstadt in einen Textil-Container fallen, schaufelt Plastiksack um Plastiksack nach draussen und filtert mithilfe seiner beiden Komplizen die wertvollsten Kleider heraus (siehe Bildstrecke). «Es ist zum Verzweifeln, solche Diebstähle haben sich in letzter Zeit massiv gehäuft», sagt Maryse Espinosa von der Genfer Non-Profit-Organisation Emmaüs.

Die Diebe, die vor der Genfer Universität gesichtet wurden, gingen noch verhältnismässig behutsam vor. Für die Besitzer viel folgenschwerer sind diejenigen Fälle, bei denen die Behälter mit Gewalt aufgebrochen werden. Auch da ist die Tendenz stark steigend. «Gerade heute wurde mir gemeldet, dass ein Container beschädigt wurde, den wir erst letzte Woche repariert haben. Es ist deprimierend», sagt Espinosa. Sie spricht von durchschnittlich fünf Einbruchsfällen pro Woche – bei rund 280 Containern, die im Kanton Genf stehen.

Der Genfer Polizei ist das Phänomen bekannt, sie macht mit ungewohnter Deutlichkeit Roma-Banden für die Einbruchserie verantwortlich. Auch bei Emmaüs bläst man hinter vorgehaltener Hand ins gleiche Horn. Stimmt der Verdacht, ist er für die Schweizerische Flüchtlingshilfe ein Ausdruck der Notlage, in der Fahrende auch in der Schweiz stecken: «Niemand stiehlt alte Kleider aus Spass, schon gar nicht in aller Öffentlichkeit. So etwas tut man nur, wenn es einem wirklich elend geht», sagt Sprecher Beat Meiner. Er verurteilt die Taten ausdrücklich und verlangt, dass die Polizei die Missetäter hart anpackt. «Genau solche Delikte bringen die gesamte Flüchtlingsthematik in Verruf, worunter dann diejenigen leiden müssen, die sich korrekt verhalten», so Meiner.

Kein Bewusstsein, dass es Diebstahl ist

So häufig die Fälle in der Rhônestadt sind – ennet des Röstigrabens sind die Textil-Diebstähle noch ein Randphänomen: «Es werden auch in der Deutschschweiz immer wieder Kästen aufgebrochen, aber nicht in diesem Ausmass», sagt Lilly Sulzbacher von Texaid. Ihre Organisation betreibt schweizweit 5700 Container und hat auch mit der Genfer Emmaüs ein Abkommen. Sulzbacher gibt allerdings zu bedenken, dass beim Diebstahl die Dunkelziffer gross sei. Erwische man die Diebe, höre man stets das Gleiche: «Sie sagen, dass ja ohnehin niemand mehr diese Kleider wolle. Das Bewusstsein, dass sie damit eine Straftat begehen, ist häufig nicht vorhanden», sagt Sulzbacher.

Das ist für die Genfer Organisation Emmaüs ein schwacher Trost. Sie ist nach dem Anstieg der Container-Beschädigungen über die Bücher gegangen und hat ein pfannenfertiges Projekt in der Schublade: «Wir ersetzen nun die älteren Container-Modelle fortlaufend durch neuere, robustere», sagt Verwalterin Espinosa. Ein Testobjekt ist bereits im Einsatz, noch in diesem Jahr werden weitere folgen. Ihre Hoffnung ist, dass sich potentielle Diebe durch das dicke Metall abschrecken lassen. Beat Meiner von der Flüchtlingshilfe ist skeptisch: «Bauliche Massnahmen sind der letztlich wohl hilflose Versuch, ein tiefgründigeres Problem in den Griff zu kriegen.»

Quelle: 20min

(Symbolbild) – Fabio Sommaruga / pixelio.de

In der zweiten Nachthälfte zum Dienstag (12.06.2012) ist ins Strandbad und in ein Clubhaus an der Weidstrasse eingebrochen worden. Es wurden Zigaretten und eine Fotokamera im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Der angerichtete Sachschaden dürfte Fr. 1500.— übersteigen.

Quelle: kapoSG

(Symbolbild) – Aka / pixelio.de

In der Zeit zwischen Samstagmittag und Dienstagmorgen (09.06. – 12.06.2012) ist in ein Baustellenmagazin an der Ullmannstrasse eingebrochen worden. Es wurden verschiedene Handwerkermaschinen im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.

Quelle: kapoSG

Drei Personen haben Fahndern der Kantonspolizei Zürich am Montagabend (11.6.2012) in Zürich (Kreis 1) Marihuana versucht zu verkaufen. Die mutmasslichen Drogehändler wurden verhaftet.

(Symbolbild) – Susanne Schmich / pixelio.de

Um 21 Uhr boten drei Personen im Bereich des Platzspitzes patrouillierenden Polizisten Marihuana an. Die zwei Schwarzafrikaner und die Schweizerin wurden daraufhin einer Kontrolle unterzogen. Es konnte ein Joint sowie eine verkaufsfertige Portion Marihuana sichergestellt werden. Weiter stellte sich heraus, dass einer der Männer zur Verhaftung wegen Vergehens gegen das Ausländergesetz ausgeschrieben war. Die beiden 21- und 30-jährigen Männer aus Gambia und die 24-jährige Schweizerin wurden verhaftet.

Kantonspolizei Zürich
Mediendienst / Tel. 044 247 36 36
Janine Langhans

Quelle: kapoZH

Am Sonntagnachmittag ist ein Mann beim Hirschengraben in der Stadt Bern von einem Unbekannten angegriffen worden. Er wurde verletzt und musste sich in ärztliche Kontrolle begeben. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

(Symbolbild) – Michael Bührke / pixelio.de

Gemäss ersten Angaben ereignete sich der Vorfall am Sonntag, 10. Juni 2012, um kurz nach 1500 Uhr nahe der Tramstation Hirschengraben in der Stadt Bern. Der Unbekannte habe den Mann angerempelt, woraufhin er ihn ansprach. In der Folge habe der Unbekannte unvermittelt auf den Mann eingeschlagen. Dieser musste sich anschliessend in ärztliche Behandlung begeben.

Der Täter flüchtete in Richtung Schanzenstrasse. Er wird wie folgt beschrieben: dunkelhäutig, zirka 18 – 25 Jahre alt und von sportlicher Statur. Die Oberarme seien auffällig kräftig gewesen. Zum Zeitpunkt der Tat trug er ein dunkles Kurzarmhemd und schwarze Schuhe.

Es ist davon auszugehen, dass der Vorfall von mehreren Passanten beobachtet wurde. Die Kantonspolizei Bern sucht daher Zeugen: Tel. 031 634 41 11. Insbesondere eine Gruppe junger Personen, welche in der Nähe am Boden sass, wird gebeten sich zu melden.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE

Zwei Unbekannte haben am Montagabend einen Raubüberfall auf einen Erotik-Shop in der Stadt Bern verübt. Verletzt wurde niemand. Die Täterschaft flüchtete mit mehreren Tausend Franken. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

BrandtMarke : pixelio.de – (Symbolbild)

Die zwei vermummten Täter betraten am Montag, 11. Juni 2012, kurz nach 2015 Uhr den Erotik-Shop an der Weyermannsstrasse in Bern. Sie bedrohten die zwei anwesenden Personen – eine Angestellte sowie einen Bekannten von ihr – mit einer Faustfeuerwaffe und forderten in gebrochenem Deutsch Geld. Mit mehreren Tausend Franken Beute, eingesteckt in einer schwarzen Bauchtausche, ergriffen die Männer anschliessend die Flucht in unbekannte Richtung. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich keine Kunden im Geschäft. Die zwei Opfer blieben beim Raub unverletzt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung der Kantonspolizei Bern konnten die Täter bisher nicht angehalten werden. Gemäss ersten Aussagen, handelt es sich um dunkelhäutige Personen.

Weiter werden sie folgt beschrieben:

-Der bewaffnete Mann ist etwa 185 cm gross und von sportlicher Statur. Zum Zeitpunkt der Tat trug er schwarze Trainerhosen und ein langärmliges schwarzes Oberteil.

-Der zweite Mann ist möglicherweise etwas kleiner und ebenfalls von sportlicher Statur. Er trug eine dunkle Hose, ein weisses langärmliges Oberteil sowie eine Jacke mit einem Logo auf Höhe der linken Brust.

Die Kantonspolizei Bern bittet Personen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben oder Angaben zur Täterschaft machen können, sich unter der Nummer 031 634 41 11 zu melden.

Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland

Quelle: kapoBE

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft ermittelt die Kantonspolizei gegen einen Mann, der in grossem Stil Warenbestellungsbetrüge begangen hat. Während zahlreiche Straftaten bereits geklärt sind, werden weitere Geschädigte gesucht.

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Mit der Behauptung, ein Geschäft für Import/Export zu eröffnen, trat der 27-jährige Italiener in verschiedensten Läden und Geschäftsbetrieben auf. Ausgestattet mit verfälschten Handelsregisterauszügen und überzeugendem Auftreten erschlich er sich das Vertrauen des Personals. Auf Rechnung liess er sich dann Waren und Geräte aller Art liefern, so zum Beispiel Bettwaren, Olivenöl oder Champagner. Diese verkaufte er dann weiter, ohne die Lieferantenrechnung jemals bezahlt zu haben.

Soweit bis jetzt bekannt war der 27-Jährige zwischen Januar und Mai 2012 mit dieser Masche aktiv. Aufgrund entsprechender Anzeigen sind inzwischen Dutzende von Geschädigten bekannt.

Der 27-Jährige, der zuletzt im Bezirk Baden wohnhaft gewesen ist, befindet sich seit Mitte Mai in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Baden führt eine Strafuntersuchung gegen ihn.

Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass es weitere Geschädigte gibt, die aber bislang noch keine Anzeige erstattet haben. Die Kantonspolizei in Baden (Telefon 056 200 11 11) bittet entsprechende Personen, sich umgehend zu melden.

Quelle: kapoAG

Unbekannte Einbrecher verschafften sich am Montag Zutritt zu einem Dutzend Objekte im Wohn- und Geschäftsbereich. Neben Lebensmittel, Zigaretten und Werkzeugen wurde auch Schmuck und Bargeld entwendet. Insgesamt dürfte der Deliktsbetrag mehr als 25’000 Franken betragen. Die Täterschaft schlug in verschiedenen Regionen des Kantonsgebietes zu. Die Ermittlungen der Kantonspolizei wurden umgehend eingeleitet.

Gestern Montag, 11. Juni 2012 wurden der Kantonspolizei ein Dutzend Einbruchdiebstähle gemeldet.

(Symbolbild) Igelsböck Markus : pixelio.de

In Eiken drangen die Täter in der Nacht in eine Transportunternehmung ein. Sie erbeuteten Bargeld und weitere Wertgegenstände und konnten unerkannt flüchten. In der gleichen Nacht verschafften sich Einbrecher in Thalheim Zutritt zu einem Geschäftsbetrieb. Sie brachen ein Fenster auf, stiegen ins Objekt ein und entwendeten eine Fotokamera.In Dietwil suchten unbekannte Täter ein Vereins-Clubhaus als ihr Ziel aus. Sie wuchteten ein Fenster auf und nahmen Lebensmittel, Zigaretten und Bargeld mit. Während des Tages, zwischen 7 Uhr und 19 Uhr, brachen Unbekannte in zwei Wohnungen in Nussbaumen(Obersiggenthal) ein. Neben Ausweispapieren nahmen sie vor allem Schmuck an sich und verschwanden unerkannt. Kurz nach 23.15 Uhr stellte ein Wirt aus Seon fest, dass am Abend in sein Restaurant eingebrochen wurde. Die Täterschaft gelangte durch ein Fenster in das Objekt. Ob Deliktsgut entwendet wurde, steht noch nicht fest. In Muri traten dann in der Nacht, kurz vor 02.00 Uhr Unbekannte auf, die in einen Tankstellenshop an der Zürcherstrasse eindrangen. Gemäss ersten Erkenntnissen dürften zwei Männer, vermummt und schwarz gekleidet, am Werk gewesen sein. Sie erbeuteten Zigaretten und weiteres Deliktsgut. Die sofort eingeleitete Fahndung der Kantonspolizei verlief ergebnislos.

Aufgrund der geografischen Lage der Deliktsorte geht die Polizei von mehreren Tätern oder Tätergruppierungen aus. Die Ermittlungen wurden umgehend eingeleitet.

Quelle: kapoAG


In der Nacht von Sonntag auf Montag, 10./11.06.2012, wurde an der Hauptstrasse im Dorf in Näfels ein Einschleichediebstahl in eine Bar verübt. 

(Symbolbild) – Dieter Schütz / pixelio.de

Eine unbekannte Täterschaft gelangte durch ein Fenster in die Bar und entwendete aus einer Kasse mehrere Hundert Franken Bargeld. Es entstand kein Sachschaden.

In der Nacht von Montag auf Dienstag, 11./12.06.2012, wurde am Zaunweg in Netstal in ein Geschäft für Baumaterialien eingebrochen. Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster Zutritt zu den Büroräumlichkeiten des Geschäfts und entwendete über Tausend Franken Bargeld. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken.

Allfällige Hinweise, welche im Zusammenhang mit dem Einschleiche-/Einbruchdiebstahl stehen könnten, sind an die Kantonspolizei Glarus, Tel. 055 / 645 66 66, zu richten.

Quelle: gl.ch 

Warum er Räuber wurde? Auf die Frage des Richters weiss Familienvater Atef G. eine präzise Antwort.

(Facebook Foto) ZVG

Vor Gericht schildert Atef G.* (30) sein Schicksal – und hofft auf ein bisschen Mitleid. «Meine Frau erhielt keine IV mehr. Deshalb musste ich nach der Arbeit daheim putzen, kochen und mich um die Kinder kümmern. So konnte das nicht weitergehen», erklärt der Chauffeur dem Gerichtspräsidenten. Der hat vom Tunesier wissen wollen, weshalb er zum Räuber wurde.

Zusammen mit Landsmann Majdi Y.* (29) und weiteren Komplizen überfiel Atef G. 2010 in Spreitenbach AG ein jüngeres Unternehmer-Ehepaar. Brutal!

Maskiert mit Schals, drangen sie in die Wohnung ein und bedrohten die Eheleute mit einem Elektroschockgerät. Als die Frau (30) aus Angst zu schreien begann, wurde sie mit einem Elektrostoss ruhig gestellt. In ihrer Not übergab sie den Räubern 5000 Franken, die in einem Schuh versteckt waren.

«Wie wurde die Beute verteilt?», will der Richter wissen. «Das weiss ich nicht mehr genau. Ich bekam 1200 Franken. Doch nach einem Telefonat mit meiner Frau, gab ich sie Majdi wieder zurück», erklärt Atef G.

«Meine Frau erhielt keine IV mehr»

Beim zweiten Raubopfer handelte es sich um einen Rentner. Der 68-Jährige hatte sich von ­einer Sihlquai-Dirne zum Zürcher Krematorium Nordheim dirigieren lassen. An diesem idyllischen Plätzchen wollte er sich für fünfzig Franken verwöhnen lassen. Was der Freier nicht wusste: Alles war ein abgekartetes Spiel.

Als der Rentner auf dem Rücksitz seines Autos brav auf den Blow-Job wartete, wurde er von Atef G. und Majdi Y. überrascht, die ihm sogleich ein blaues Auge verpassten.

In der Folge setzte sich ­einer der Räuber gar auf ihn drauf, während sein Komplize mit dem Auto des Opfers losbrauste.

Unter Todesdrohungen musste der Rentner seine Postfinance-Karte samt Code herausgeben. Obwohl er seinen Peinigern klarmachte, dass die Karte gesperrt war, versuchten die beiden, Geld abzuheben.

Todesdrohungen und Elektrostösse

Nach unzähligen vergeblichen Versuchen, fuhren sie wieder zum Krematorium zurück. Dort stiessen sie den Rentner in ein Gebüsch und machten sich mit 200 Franken Bargeld aus seinem Portemonnaie, seinem Natel und einem braunen Ledertäschchen davon.

«Ich habe Scheisse gebaut», gibt sich Atef G. reuig. Seine Komplize Majdi will mit dem Sexraub nichts zu tun haben. «Irgendjemandem muss Atef ja die Schuld zuschieben», meinte er zu den Anschuldigungen.

Der Staatsanwalt verlangt für Atef G. vier Jahre Knast. Sein Verteidiger beantragt eine bedingte Strafe.

Der Anwalt von Majdi will gar einen Freispruch. Der Staatsanwalt 4½ Jahre Knast: Majdi soll noch einen Polizisten bei der Verhaftung in den Finger gebissen haben. Der Tunesier macht Notwehr geltend. Das Urteil folgt.

Quelle: blick

HÜNENBERG – ZG – Doppelt so schnell wie erlaubt ist gestern Abend ein 56-jähriger Italiener mit seinem Ferrari F149 durch eine Baustelle bei Hünenberg ZG gerast. Die Polizei konnte ihn stoppen.

(Symbolbild) – blick zvg – Mit einem solchen weissen Ferrari F149 war der Raser unterwegs

Der Ferrari war einer Patrouille kurz nach 20.30 Uhr aufgefallen, weil er viel zu schnell Richtung Zürich unterwegs war. Eine Nachfahrmessung zwischen der Verzweigung Rütihof und Cham ergab Spitzengeschwindigkeiten von über 160 Kilometern pro Stunde. Erlaubt waren auf diesem Abschnitt lediglich 80 km/h.

Die Polizei sprach gegen den schnellen Italiener ein unbefristetes Fahrverbot für die Schweiz aus. Zudem musste er ein Bussendepositum von 1800 Franken hinterlegen. Obendrein muss er sich auch noch vor der Zuger Staatsanwaltschaft verantworten.

Das Auto wird nicht eingezogen. «Dafür haben wir keine Handhabe», sagt Polizeisprecher Marcel Schlatter. (SDA/sas)

Quelle: blick

Die Zuger Strafverfolgungsbehörden führen eine Untersuchung gegen einen 26-jährigen Mann, in dessen Räumlichkeiten Betäubungsmittel im Wert von mehreren zehntausend Franken sichergestellt worden sind:

(Symbolbild) – Susanne Schmich / pixelio.de

Ende März 2012 durchsuchte die Zuger Polizei die Wohnung eines 26-jährigen Mannes in Rotkreuz. Dabei stellte sie diverse Betäubungsmittel, Utensilien zur Herstellung von diesen sowie Bargeld sicher.

In seinem Bastelraum in Hünenberg stießen die Einsatzkräfte gleichzeitig auf eine Hanf-Innenanlage mit über 300 Pflanzen. Der Handelswert der sichergestellten Drogen beläuft sich auf rund 60’000 Franken.

Der Mann wurde festgenommen. Zeitintensive Ermittlungen und Befragungen ergaben, daß der Beschuldigte während rund eines Jahres unter anderem Amphetamine, Ecstasy, Haschisch, Haschischöl, Kokain und LSD an Konsumenten im Raum Rotkreuz verkauft hatte.

Einen Teil des Rauschgifts stellte er in seinen Räumlichkeiten selbst her. Mit dem Handel der Betäubungsmittel beabsichtigte der Schweizer, einen Teil seines Lebensunterhalts zu finanzieren. Der Mann ist teilweise geständig.

Nach elf Wochen Untersuchungshaft wurde der Beschuldigte Anfang Juni 2012 entlassen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug führt eine Strafuntersuchung gegen ihn. Er wird sich vor dem Richter verantworten müssen.

Quelle: polizeibericht