Archiv für die Kategorie ‘Roma Banden’

(Symbolbild) Igelsböck Markus : pixelio.de

(Symbolbild) Igelsböck Markus : pixelio.de

Am Donnerstagmittag (26.12.2013), in der Zeit zwischen 15:30 Uhr und 16:10 Uhr, wurde an der alten Jonastrasse versucht in eine Wohnung einzubrechen. Im Treppenhaus wurden zwei Frauen beobachtet, welche in dringendem Tatverdacht stehen.

Die Täterschaft brach mit Werkzeuggewalt eine Wohnungstüre auf. Es ist davon auszugehen, dass sie dabei gestört wurden. Nachbarn fielen im Treppenhaus zwei Frauen auf, welche in Zusammenhang mit dem Einbruch stehen dürften.

Beide Frauen sind ca. 19-22 Jahre alt, ca. 150 cm gross, dunkle Hautfarbe, blonde Haare, beide trugen eine beige Jacke. Sie werden als “Romatypen” beschrieben.

Quelle: kapoSG

Bild: kapoAG

Bild: kapoAG

Nach wie vor sind ausländische Diebe im Aargau sehr aktiv. Die Kantonspolizei nahm gestern Abend eine rumänische Familie fest, die wahrscheinlich auf Diebestour war.

Trauergemeinde im Fokus von Dieben

Bei einer Abdankungsfeier fiel am Donnerstagmittag, 5. Dezember 2013, bei der Kirche in Meisterschwanden ein ausländisches Pärchen auf, das verdächtig bei den deponierten Leidkarten herumschlich. Anwesende bemerkten dies und riefen die Polizei. Die beiden Unbekannten fuhren dann in einem Auto mit ausländischen Kontrollschildern weg. Zu einem Diebstahl des Geldes, das in den Briefumschlägen vorhanden war, schien es nicht gekommen zu sein.

Unabhängig von diesem Vorfall kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau am späten Abend auf dem A1-Rastplatz Oftringen einen ausländischen Fiat. Darin schlief ein rumänisches Ehepaar samt ihrem Kind. Bald stand fest, dass es sich um jenes Auto handelte, das am Mittag in Meisterschwanden aufgefallen war. Den Erwachsenen konnten zwar trotz intensiver Abklärungen – darunter die gründliche Durchsuchung des Autos durch Spezialisten der Grenzwache – keine Straftaten nachgewiesen werden. Da trotzdem der dringende Verdacht bestand, dass die beiden mit dem Kind auf Diebestour waren, nahm sie die Kantonspolizei für weitere Ermittlungen fest. Das vierjährige Kind befindet sich bei der Mutter, wobei die Jugendanwaltschaft die Kinderschutzbehörde eingeschaltet hat.

Täglich Trickdiebstähle

In einem Kleidergeschäft in Möhlin erschienen am Donnerstagnachmittag ein Mann und eine Frau. An der Kasse wollten sie eine Kleinigkeit mit einer 200-Franken-Note bezahlen. Als die Angestellte die Kasse öffnete, wollten die beiden den Kauf rückgängig machen. Dabei stifteten sie mit viel Gerede Verwirrung. Dies nutzte die unbekannte Frau aus und griff unbemerkt in die Kasse. Mit zusätzlichen hundert Franken verschwand das Pärchen wenig später. Die überrumpelte Angestellte bemerkte den Diebstahl danach und rief die Polizei.

Mit der gleichen Masche trat dasselbe Paar wenig später noch in einem Gartencenter in Frick und in einer Apotheke in Windisch auf. Sie scheiterten jedoch und verschwanden ohne Beute.

Ebenfalls gestern Nachmittag versuchten zwei Frauen in einem Coiffeursalon in Birmenstorf, mit demselben Trick an Geld zu kommen. Diese Diebinnen gingen jedoch ebenfalls leer aus und flüchteten.

Die Polizei fahndete jeweils intensiv nach den als Roma beschriebenen Dieben. Sie blieben jedoch verschwunden.

Während sich diese Diebe auf Geschäfte konzentrierten, wurde gestern auch eine Passantin Opfer eines Trickdiebstahls. Die betroffene Seniorin wurde am Weihnachtsmarkt in Bremgarten von zwei Frauen bestohlen, die vorgegeben hatten, Spenden für «Taubstumme» zu sammeln.

Seit Monaten gehen bei der Kantonspolizei Aargau täglich Meldungen über solche Trickdiebstähle ein. Einmal mehr warnt die Polizei davor und mahnt zu erhöhter Wachsamkeit. Verdächtige Personen sollten sofort der Polizei gemeldet werden (Notruf 117).

Quelle: kapoAG

(Symbolbild) - Paul-Georg Meister  / pixelio.de

(Symbolbild) – Paul-Georg Meister / pixelio.de

Die Kantonspolizei nahm gestern zwei Bulgarinnen fest, die in einem Geschäft Kunden bestehlen wollten. Allgemein verzeichnet die Polizei viele Taschen- und Trickdiebstähle.

Der Ladenaufsicht der Aldi-Filiale in Gebenstorf fielen die beiden jungen Frauen am Donnerstagmittag, 7. November 2013, verdächtig auf. Offensichtlich versuchten sie, andere Kundinnen zu bestehlen. Bevor es zu einem Diebstahl kam, griff der Ladendetektiv ein und stellte die beiden Frauen. Die Kantonspolizei war wenig später vor Ort und nahm sie fest.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei Bulgarinnen im Alter von 18 und 19 Jahren, beide ohne Wohnsitz in der Schweiz. Erste Ermittlungen haben der Kantonspolizei bereits Hinweise geliefert, dass die beiden auch für Trickdiebstähle verantwortlich sein könnten.

Wie seit Monaten verzeichnet die Kantonspolizei auch diese Tage ständig Taschen- und Trickdiebstähle. Beispielsweise wurde gestern Mittag in Brugg ein 66-jähriger Passant Opfer eines altbekannten Tricks. So fragten ihn zwei Frauen und zwei Männer aus einem Auto heraus nach dem Weg ins Spital. Zum Dank für seine Hilfsbereitschaft umarmte eine der Frauen den Mann und legte ihm eine vermeintlich wertvolle Halskette um. Stattdessen entwendete sie dessen Kette aus Gold. Die sofortige Fahndung nach den als Roma-Typen beschriebenen Dieben verlief erfolglos.

Die Kantonspolizei warnt vor solchen Dieben und mahnt zu erhöhter Wachsamkeit. Verdächtige Personen sollten sofort der Polizei (Notruf 117) gemeldet werden.

Quelle: kapoAG

(Symbolbild)

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Die Polizei verzeichnet eine rege Aktivität sogenannter Kriminaltouristen, die als Taschendiebe in Läden auftreten oder ältere Leute mit Tricks bestehlen. Die Kantonspolizei mahnt einmal mehr zu erhöhter Wachsamkeit.

Das Portemonnaie nie aus den Augen lassen!

Ladendetektivinnen fiel am Dienstagmittag, 1. Oktober 2013, in der Migros-Filiale in Lenzburg eine Frau auf, die sich verdächtig verhielt. Sie beobachteten dann, wie die Unbekannte einer Kundin das Portemonnaie aus der Einkaufstasche stahl. Leichtsinnigerweise hatte die ältere Frau diese an den Einkaufswagen gehängt und aus den Augen gelassen. Die Ladenaufsicht rief die Kantonspolizei, welche die Diebin festnahm. Es handelte sich um eine 41-jährige Bulgarin ohne Wohnsitz in der Schweiz. Die Polizei konnte dem Opfer das Portemonnaie zurückgeben.

Am Montag waren auch in den Migros-Filialen Erlinsbach und Murgenthal Portemonnaie-Diebe am Werk. Die Kantonspolizei registrierte zwei entsprechende Anzeigen. In beiden Fällen gingen die Diebe zu zweit vor und lenkten ihre Opfer ab. Mit den Portemonnaies erbeuteten die Diebe mehrere hundert Franken Bargeld.

Auch beim Diebstahl in Erlinsbach liess das Opfer ihre Handtasche samt Portemonnaie achtlos im Einkaufswagen zurück. Die Kantonspolizei mahnt, das Portemonnaie stets im Auge zu behalten und am Körper zu tragen.

Geschickte Trickdiebe abermals erfolgreich

Am Montagnachmittag stieg eine 81-jährige Frau in Baden aus dem Bus. In diesem Moment hielt neben ihr ein Auto mit französischen Kontrollschildern. Die Beifahrerin fragte die Seniorin nach dem Weg ins Spital. Hilfsbereit gab diese Auskunft, worauf ihr die Unbekannte als Zeichen des Dankes zwei Fingerringe überstreifte. Erst als das Auto weggefahren war, musste die 81-Jährige erkennen, dass ihr goldener Fingerring fehlte – von der Trickdiebin entwendet.

Unter gleichen Umständen wurde dann gestern Nachmittag in Brugg ein 82-jähriger Mann von einem Pärchen bestohlen. Anstelle seiner goldenen Halskette blieb auch ihm nur Billigschmuck.

Beide Betroffenen verständigten sofort die Polizei. Trotz Fahndung blieben die Diebe verschwunden.

Auf Diebestour

Im Warenhaus Manor in Baden beobachtete der Sicherheitsdienst gestern Nachmittag einen Mann und eine Frau, die gezielt Parfums und Sportbekleidung stahlen. Die Beute im Wert von fast 900 Franken steckten sie in eine präparierte Tasche. Die alarmierte Stadtpolizei Baden nahm das Pärchen in der Folge fest. Es handelt sich um eine 27-jährige Rumänin und einen 21-jährigen Landsmann, welche offensichtlich in der Schweiz auf Diebestour waren. Die Kantonspolizei inhaftierte die beiden und leitete die Ermittlungen ein.

Kriminaltouristen sehr aktiv

Seit längerer Zeit verzeichnet die Kantonspolizei Aargau praktisch täglich solche Straftaten. Nach polizeilichen Feststellungen gehen diese mehrheitlich auf das Konto von Osteuropäern und Roma. Solche sind häufig in Autos mit französischen oder deutschen Kontrollschildern im Kanton unterwegs. Die Kantonspolizei Aargau legt auf ihren Patrouillen ein besonderes Augenmerk auf solche Personen und Fahrzeuge. Gleichzeitg mahnt sie zu erhöhter Wachsamkeit. Verdächtige Feststellungen sollten sofort der Polizei (Notruf 117) gemeldet werden.

Quelle: kapoAG

(Symbolbild) - Günter Havlena  / pixelio.de

(Symbolbild) – Günter Havlena / pixelio.de

Am späten Freitag Abend, 21. Juni 2013, wurde in einem Einfamilienhaus an der Rieserstrasse in Muttenz BL eine 95-jährige Frau (Schweizerin) brutal überfallen. Dabei erlitt sie diverse Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen. 

Die Tochter der Frau schlug am Samstag Vormittag, 22. Juni 2013, gegen 10.00 Uhr Alarm, nachdem sie ihre Mutter telefonisch nicht erreicht und diese schliesslich gefesselt in deren Haus aufgefunden hatte.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft wurde die Rentnerin von zwei bis jetzt unbekannten Männern am späten Freitag Abend überfallen, gefesselt, geschlagen und schliesslich am Boden liegend zurückgelassen. Die Frau erlitt Prellungen und mehrere Hämatome, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen und befindet sich im Spital. Die Täterschaft durchsuchte das Haus und flüchtete in der Folge in unbekannte Richtung. Das Deliktsgut steht noch nicht abschliessend fest.

Gemäss der Rentnerin handelt es sich bei den Tätern um zwei Roma-Typen mit braunem Teint, beide sollen rumänisch gesprochen haben, sind 25 bis 30 Jahre alt, etwa 170 cm gross, beide trugen schwarze Kleidung, evt. Kapuzenjacken sowie schwarze Handschuhe. Die beiden Täter waren nicht maskiert.

Weitere Abklärungen durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft sind im Gang. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise sind erbeten an die Einsatzleitzentrale in Liestal, Telefon 061 553 35 35.

Insbesondere sucht die Polizei Basel-Landschaft Personen, welche am späten Freitag Abend im Gebiet Rieserstrasse in Muttenz verdächtige Wahrnehmungen (Personen, Fahrzeuge, Geräusche, etc.) gemacht haben.

Quelle: kapoBL

(Symbolbild)

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Winterthur, 20. Juni 2013 - Bei der Stadtpolizei Winterthur häufen sich in den letzten Wochen Anzeigen von Trickdiebstählen. Den meist weiblichen Opfern wird auf offener Strasse die goldene Halskette gestohlen. Die mutmassliche Täterschaft, meist Frauen, werden von den Opfern fast ausnahmslos als Angehörige der Romas beschrieben. Teilweise ist die unbekannte Täterschaft mit Personenwagen ausländischer Herkunft unterwegs.

In den vergangenen Wochen erfolgten bei der Stadtpolizei Winterthur über ein Dutzend Anzeigen wegen Trickdiebstahls. Die Opfer werden offenbar gezielt ausgesucht. Es handelt sich, bis auf eine Ausnahme, ausschliesslich um Frauen. Die Opfer werden in aller Regel nach dem Weg gefragt und dann aus «Dankbarkeit» überschwänglich umarmt. Diese Umarmung wird ausgenützt, um die Opfer ihrer Halskette zu entledigen. Der Diebstahl wird vielfach erst später bemerkt.

Die Stadtpolizei Winterthur rät um entsprechende Vorsicht. Entsprechende Vorfälle oder Beobachtungen möglichst ohne Zeitverzögerung der Polizei melden.

Quelle: stapoWinterthur

(Symbolbild) - Martin Schemm  / pixelio.de

(Symbolbild) – Martin Schemm / pixelio.de

Gestern Nachmittag versuchten zwei Frauen, in eine Mehrfamilienhauswohnung einzubrechen. Vom Bewohner aufgescheucht verschwanden sie. Trotz intensiver Fahndung der Polizei gelang ihnen die Flucht. Allgemein bewegt sich die Zahl der Einbruchdiebstähle nach wie vor auf hohem Niveau.

Auf frischer Tat ertappt

Der Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Ruhfelsweg in Baden überraschte am Mittwoch, 27. März 2013, kurz nach 15.30 Uhr zwei unbekannte Frauen. Diese waren gerade dabei, die Türe zu seiner Wohnung aufzubrechen. Beim Anblick des Hausbewohners rannten die beiden als Roma beschriebenen Frauen in Richtung Limmat davon.

Zahlreiche Patrouillen der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Baden fahndeten sofort nach den Einbrecherinnen. Trotzdem gelang ihnen die Flucht. Ihr Einbruchsversuch war allerdings gescheitert. An der Wohnungstüre blieb ein Sachschaden von rund 1’000 Franken zurück.

Zahl der Einbrüche nach wie vor hoch

Dieses jüngste Beispiel zeigt, dass Einbrecher überaus aktiv sind. Dies widerspiegeln auch die aktuellen Einbruchszahlen, die sich seit Wochen auf hohem Niveau bewegen. Letzte Woche verzeichnete die Kantonspolizei Aargau im Wohnbereich 33 Einbruchdiebstähle. In dieser Woche zählt sie bis heute deren acht. Einmal mehr fällt auf, dass die Einbrecher mehrheitlich am Tag oder am frühen Abend am Werk sind. Bei der Täterschaft dürfte sich mehrheitlich um Kriminaltouristen aus Osteuropa oder dem Elsass handeln.

Besondere Wachsamkeit über Ostern

Für das Osterwochenende rechnet die Kantonspolizei mit einem vermehrten Auftreten von Einbrechern. Diese werden die Tatsache ausnützen, dass Hausbewohner ferienabwesend oder auswärts zu Besuch sind.

Die Kantonspolizei mahnt zu erhöhter Wachsamkeit. Gerade der Nachbarschaftshilfe kommt in diesen Tagen grosse Bedeutung zu. So sollen verdächtige Personen und Autos mit osteuropäischen oder französischen Kontrollschildern in Wohnquartieren sofort der Polizei gemeldet werden (Notruf 117).

Quelle: kapoAG

(Symbolbild)

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Des malfaiteurs Roms se font passer pour des âmes charitables désirant aider les aînés pour mieux les détrousser, après avoir instauré une relation de confiance. Ces individus utilisent également l’astuce et s’introduisent dans les logements des particuliers pour les voler,  en faisant parfois même usage de la violence. Une extrême prudence est de rigueur et il est vivement recommandé d’informer rapidement la police en cas de doute. 

Depuis le début de l’année, la Police cantonale vaudoise a constaté plusieurs agressions dont les victimes sont pour la majorité des personnes âgées, approchées par des délinquants issus de la population Roms qui sévissent seuls ou en petit groupe.

Généralement, ils observent leurs futures victimes avant de passer à l’action. Profitant de la vulnérabilité et de la naïveté de leurs cibles, ces délinquants entrent en contact sous des prétextes mensongers ou d’altruisme. Après avoir instauré une relation de confiance, les malfaiteurs détournent l’attention de leurs victimes pour les déposséder. Il arrive aussi qu’ils suivent à leur domicile les personnes qui ont fait des retraits d’argent liquide, puis tentent de s’introduire dans le logement pour voler argent, bijoux et autres valeurs. Les agressions se déroulent la plus part du temps en journée, majoritairement en milieu urbain. Les malfrats privilégient les centres commerciaux, les offices postaux et bancaires. Dans certains cas, ils aident des personnes à porter un sac à commissions, allant même jusqu’à accompagner la grand-maman dans l’ascenseur et abuser de sa confiance.

Afin de contrer ces intentions délictueuses, la Police cantonale vaudoise insiste sur les points suivants:

  • lors de déplacements dans la rue, il faut absolument cacher son argent liquide sur soi afin qu’il ne soit pas facilement accessible;
  • il est très fortement recommandé de toujours se faire accompagner par une personne de confiance de son entourage pour faire des paiements ou des retraits;
  • que les seniors ne rentrent pas en matière lors de sollicitations dans les déplacements quotidiens;
  • les proches des personnes âgées doivent impérativement les sensibiliser sur cette problématique et leur apporter leur soutien.

En cas de doute, ne pas hésiter à contacter la police, via le numéro d’appel d’urgence 117.

Faire confiance c’est bien. Vérifiez c’est mieux!

Quelle: kapoVD

Die Bundesbahnen stellen vermehrt Tätlichkeiten gegen Zugspersonal und Reisende fest. Es wurden auch mehr Diebstähle gemeldet.

(Symbolbild)

Gemäss dem «Sonntagsblick» nehmen Gewalt und Diebstähle in Zügen und an Bahnhöfen massiv zu. Die Zeitung beruft sich bei ihrem Bericht auf ein internes Papier der SBB-Konzernleitung.

Tätlichkeiten gegen das Zugspersonal hätten demnach im ersten Halbjahr 2012 um 22 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode zugenommen: 110 Angestellte der SBB seien angegriffen worden, 539 bedroht – das entspricht einer Zunahme von 32 Prozent.

Immer häufiger seien zudem auch Zugreisende Opfer von Gewalt. 106 Leute wurden im ersten Halbjahr 2012 attackiert, in der Vorjahresperiode waren es 47. Diebstähle sind die am häufigsten gemeldeten Vorfälle bei der SBB. 816 Personen waren im ersten Halbjahr Opfer von Taschendieben und Räubern – das sind 80 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

Ausbau der Sicherheit

«Es stimmt, im letzten Semester haben Tätlichkeiten zugenommen», bestätigt SBB-Sprecherin Lea Meyer die Negativ-Tendenz gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Gesellschaftliche Entwicklungen machen nicht vor Zugstüren halt. Das Sicherheitsniveau bei der SBB entwickelt sich parallel zu jenem der Kantone und Städte.»

Zu den konkreten Zahlen möchte Lea Meyer sich allerdings nicht äussern. Der zitierte Bericht sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht für die Öffentlichkeit gedacht gewesen. «Die SBB wird untersuchen, wie das Papier an den ‹Sonntagsblick› gelangte. »

Die SBB nehme das Thema Sicherheit ernst, es seien bereits Massnahmen geplant. «Zum Beispiel der Ausbau der Präventionsarbeit und der Videoüberwachung sowie der Aufbau der Doppelbegleitung in Fernverkehrszügen», so Meyer. Die SBB investieren jährlich 37 Millionen in die Sicherheit.

Quelle: tagesanzeiger

Trickdiebe traten heute in einer Boutique sowie einem Coiffeursalon auf und ergaunerten mit einem bekannten Trick Bargeld. Die Kantonspolizei warnt vor solchen Dieben, denen nicht nur ältere Passanten auf den Leim gehen.

(Symbolbild) – Dietmar Meinert / pixelio.de

Die beiden Frauen und ein Mann betraten am Freitag, 14. September 2012, gegen Mittag eine Geschenk-Boutique in der Aarauer Innenstadt. Sie wählten zwei Karten aus und bezahlten diese mit einer Hundertfrankennote. Als ihnen die Verkäuferin den Restbetrag aushändigte, wollten die Kunden plötzlich nichts mehr vom Kauf wissen und gaben die Karten zurück. Gleichzeitig schafften sie Verwirrung, wodurch es ihnen gelang, die Hunderternote und das Wechselgeld einzustecken. Danach verschwanden die drei Personen, bei denen es sich laut Beschreibung um Roma handelte. Trotz sofortiger Fahndung der Polizei blieben sie verschwunden.

Offensichtlich die gleichen drei Personen tauchten keine halbe Stunde später in einem Coiffeursalon in Dottikon auf. Mit der selben Masche gelang es ihnen dort, hundert Franken zu stehlen. Obwohl die Polizei auch hier sofort die Fahndung einleitete, gelang den Dieben abermals die Flucht.

Diese beiden jüngsten Beispiele zeigen, dass sich Trickdiebe nicht scheuen, selbst geschultes Verkaufspersonal auf den Leim zu führen. Nach polizeilichen Erkenntnissen wird dabei in aller Regel das hier beschriebene Vorgehen angewandt. Die Kantonspolizei warnt vor diesen Trickdieben, mit denen vor allem in kleineren Geschäften zu rechnen ist.

Quelle: kapoAG

Ein unbekanntes Pärchen suchte gestern gegen Mittag in kurzer Zeit drei Mehrfamilienhaus-Wohnungen heim. Dabei erbeuteten die Einbrecher Bargeld und Schmuck.

(Symbolbild) – Rike / pixelio.de

Die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Stockmattstrasse in Baden hörte am Dienstag, 7. August 2012, um 1115 Uhr Geräusche. Davon ausgehend, dass Handwerker im Haus seien, schenkte sie der Sache keine weitere Beachtung. Am Nachmittag stellte die Frau dann fest, dass bei den abwesenden Nachbarn die Wohnungstüre aufgebrochen war.

Betroffen waren drei Wohnungen im zweiten Obergeschoss. Die Täterschaft hatte jeweils die Türe aufgehebelt und danach die Wohnung durchwühlt. Dabei erbeuteten die Einbrecher Bargeld sowie Schmuck und hinterliessen einen Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Bei der Tatbestandsaufnahme erfuhr die Kantonspolizei von Nachbarn, dass diese zur fraglichen Zeit einen Mann und eine Frau – aufgrund des Signalements wahrscheinlich Roma – hätten flüchten sehen.

Die Kantonspolizei verzeichnet immer wieder solche Einbruchdiebstähle zur Tageszeit. Damit die Polizei möglichst früh nach der Täterschaft fahnden kann, ist entscheidend, dass verdächtige Wahrnehmungen sofort gemeldet werden (Polizei-Notruf 117). Diese Einbrecher sind erfahrungsgemäss sehr mobil und innert kürzester Zeit aus dem Gebiet verschwunden.

Quelle: kapoAG

Regelmässig klauen Diebe aus Genfer Altkleider-Containern, was noch brauchbar ist. Das «deprimiert» die betroffene Organisation, für die Flüchtlingshilfe ist es der Ausdruck einer Notlage.

Leser Bild 20min

Das Vorgehen ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten: Am helllichten Tag lässt sich ein Mann in der Genfer Innenstadt in einen Textil-Container fallen, schaufelt Plastiksack um Plastiksack nach draussen und filtert mithilfe seiner beiden Komplizen die wertvollsten Kleider heraus (siehe Bildstrecke). «Es ist zum Verzweifeln, solche Diebstähle haben sich in letzter Zeit massiv gehäuft», sagt Maryse Espinosa von der Genfer Non-Profit-Organisation Emmaüs.

Die Diebe, die vor der Genfer Universität gesichtet wurden, gingen noch verhältnismässig behutsam vor. Für die Besitzer viel folgenschwerer sind diejenigen Fälle, bei denen die Behälter mit Gewalt aufgebrochen werden. Auch da ist die Tendenz stark steigend. «Gerade heute wurde mir gemeldet, dass ein Container beschädigt wurde, den wir erst letzte Woche repariert haben. Es ist deprimierend», sagt Espinosa. Sie spricht von durchschnittlich fünf Einbruchsfällen pro Woche – bei rund 280 Containern, die im Kanton Genf stehen.

Der Genfer Polizei ist das Phänomen bekannt, sie macht mit ungewohnter Deutlichkeit Roma-Banden für die Einbruchserie verantwortlich. Auch bei Emmaüs bläst man hinter vorgehaltener Hand ins gleiche Horn. Stimmt der Verdacht, ist er für die Schweizerische Flüchtlingshilfe ein Ausdruck der Notlage, in der Fahrende auch in der Schweiz stecken: «Niemand stiehlt alte Kleider aus Spass, schon gar nicht in aller Öffentlichkeit. So etwas tut man nur, wenn es einem wirklich elend geht», sagt Sprecher Beat Meiner. Er verurteilt die Taten ausdrücklich und verlangt, dass die Polizei die Missetäter hart anpackt. «Genau solche Delikte bringen die gesamte Flüchtlingsthematik in Verruf, worunter dann diejenigen leiden müssen, die sich korrekt verhalten», so Meiner.

Kein Bewusstsein, dass es Diebstahl ist

So häufig die Fälle in der Rhônestadt sind – ennet des Röstigrabens sind die Textil-Diebstähle noch ein Randphänomen: «Es werden auch in der Deutschschweiz immer wieder Kästen aufgebrochen, aber nicht in diesem Ausmass», sagt Lilly Sulzbacher von Texaid. Ihre Organisation betreibt schweizweit 5700 Container und hat auch mit der Genfer Emmaüs ein Abkommen. Sulzbacher gibt allerdings zu bedenken, dass beim Diebstahl die Dunkelziffer gross sei. Erwische man die Diebe, höre man stets das Gleiche: «Sie sagen, dass ja ohnehin niemand mehr diese Kleider wolle. Das Bewusstsein, dass sie damit eine Straftat begehen, ist häufig nicht vorhanden», sagt Sulzbacher.

Das ist für die Genfer Organisation Emmaüs ein schwacher Trost. Sie ist nach dem Anstieg der Container-Beschädigungen über die Bücher gegangen und hat ein pfannenfertiges Projekt in der Schublade: «Wir ersetzen nun die älteren Container-Modelle fortlaufend durch neuere, robustere», sagt Verwalterin Espinosa. Ein Testobjekt ist bereits im Einsatz, noch in diesem Jahr werden weitere folgen. Ihre Hoffnung ist, dass sich potentielle Diebe durch das dicke Metall abschrecken lassen. Beat Meiner von der Flüchtlingshilfe ist skeptisch: «Bauliche Massnahmen sind der letztlich wohl hilflose Versuch, ein tiefgründigeres Problem in den Griff zu kriegen.»

Quelle: 20min